Jeder kennt diesen Satz und auch ich habe ihn schon mehrfach zu hören bekommen. Wahrscheinlich wird er auch oft einfach daher gesagt-weil es einer der vielen Sätze ist die so üblicherweise gebraucht werden. Doch eine Geschichte der letzten Tage berührt mich wieder einmal sehr… Ein Junge nicht viel älter als meine Große hat den Kampf gegen den Krebs verloren. Und dabei haben Freunde und Familie so sehr gehofft er könnte es schaffen. Wie ungerecht ist doch die Welt? Junge Menschen, Kinder die ihr Leben noch vor sich haben, müssen sterben. Eltern die ihr Kind leiden sehen, immer da sind und kämpfen bis zum Schluss und es doch gehen lassen müssen. Wie grausam muss das sein? Ich mag nicht in ihrer Haut stecken und es stimmt mich nachdenklich…
Wie oft schimpfen wir mit unserem Nachwuchs, weil wieder die Sachen statts im Wäschekorb zu landen, lieber den Fußboden des Badezimmers füllen. Oder man über liegengelassenes Spielzeug stolpert. Oder weil das leere Bonbonpapier auf dem Tisch liegen bleibt.
Wie oft wünschen wir uns dass die lieben Kleinen doch endlich einschlafen, statts quietschvergnügt im Bett rumzuhüpfen (nachts halb zwei). Wie oft rollen wir mit den Augen, weil auch das fünfte Nein gekonnt missachtet wird?
Die Liste der typischen Alltagsprobleme liese sich noch endlos fortführen.
Doch wenn ich dann diese Schicksalsschläge lese werden diese Probleme zu Lapalien und ich weiß, dass diese Eltern alles dafür geben würden sich über unaufgeräumte Zimmer und liegengebliebene Sachen aufzuregen. Sie würden gerne nachts halb zwei mit den Kleinen spielen und zehnmal Nein sagen.
Und ja so nervenzehrend doch so manch Phasen unserer Kids sind – es ist egal – Hauptsache gesund!
Nehmt eure lieben einfach öfter in den Arm und genießt jeden Augenblick den ihr mit Ihnen habt!
Mein Beileid an die Eltern von Yannis!